Top 5: Woher kommen Kaffeebohnen?

Waar komen verse koffiebonen vandaan?

Nummer 1: Brasilien 54.500.000

Brasilien ist der weltweit größte Kaffeeexporteur. Mit 54 Millionen Säcken Kaffee à 60 kg auch der größte Anbauer von Kaffeebohnen. In Brasilien werden hauptsächlich Arabica-Kaffeebohnen angebaut, und das alles meist im Bundesstaat Minas Gerais. Der Robusta wird auch in Brasilien angebaut, allerdings im viel kleineren Südosten von Espirito Santo, wo etwa 80% des angebauten Kaffees Robusta sind.

Die erste Produktion begann im 18. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert blühte der Kaffee von dem Moment an, als die italienischen Einwanderer kamen, um auf den Kaffeeplantagen zu arbeiten. Brasilien hatte um 1920 seinen Höhepunkt erreicht, dieser ist jedoch aufgrund der wachsenden globalen Produktion weiter zurückgegangen. 

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Nummer 2: Vietnam 18.725.000

Vietnamesischer Kaffee entwickelt sich schnell zum Trend. Der vietnamesische Kaffee ist mehr als nur ein einfacher Arabica oder Robusta. Der Kaffee bezieht sich auf eine Art des Brühens als eine Art des Röstens. Die vietnamesischen Bohnen werden mit Zusätzen wie Butter, Whisky, Salz, Reislikör oder auch Zucker und Fischsauce sehr dunkel geröstet. Oft werden Aromen und Düfte wie Vanille und Haselnuss hinzugefügt, wobei Vanille ein uraltes Klischee-Aroma ist, das in vietnamesischem Kaffeepulver zu finden ist.

 

Nummer 3: Kolumbien 9.500.000

Kolumbien ist bekannt für seine hochwertigen Bohnen. Die Bohnen sind nach der Region benannt, aus der sie stammen: Medellin, Armenien und Manizales. Das zentralste Anbaugebiet für Kaffeebohnen ist Medellin (Supremo), weshalb sie die wichtigste Bohne aus Kolumbien ist. Diese Bohnen werden unter dem Namen „Mam“ vermarktet und haben einen relativ höheren Säuregehalt als die Bohnen aus dem Osten des Landes.

Erwähnenswert ist auch die Castillo-Bohne. Diese Bohne ist resistent gegen Kaffeerost, gegen den die anderen Bohnen nicht alle resistent sind. Die Castillo-Bohne teilt die Genetik mit den Robusta-Bohnen, was viele an der Qualität der Bohnen zweifeln lässt. Diese Bohne ist bekannt für ihre Geschmeidigkeit, ihr Aroma und ihren Zitronensäuregehalt. Darüber hinaus gibt es Hinweise darauf, dass diese Bohne Potenzial für hochwertige sortenreine Bohnen hat.

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Nummer 4: Indonesien 9.325.000

Die indonesischen Kaffeebohnen sind unter den Namen 'Kopi Luwak' und 'Civet-Kaffee' bekannt und gehören zu den teuersten Kaffeesorten der Welt. Dieser hohe Preis ist nicht auf die Exklusivität der Kaffeebohne selbst zurückzuführen, sondern auf den Herstellungsprozess.

Die Kaffeebohnen werden auf Plantagen angebaut, wo die Samen von den Luwak gefressen werden. Das Fruchtfleisch wird dann verdaut, wobei die Grube intakt bleibt. Die Samen werden dann über den Kot gewonnen. Die Samen werden gründlich gewaschen und die Schalen werden von den Kernen entfernt. Nach diesem Vorgang werden die Samen leicht geröstet. Die zuvor freigesetzten Aminosäuren brennen sich beim Rösten in die Bohnen ein, was für einen besonderen Geschmack sorgt.

Da die Samen aus dem Kot der Luwak schwer zu finden sind, sorgt dies für einen hohen Preis und Exklusivität der Bohnen. Neben Indonesien gibt es viele andere Länder, in denen der Produktionsprozess auf diese Weise geprägt ist.

Luwak-Kaffee
Luwak-Kaffee

 

Nummer 5: Indien 5.100.000

Das Besondere an den Kaffeebohnen aus Indien ist ihre Verarbeitung. Nach der Ernte werden die Samen 12-16 Wochen lang in halboffenen Lagerhäusern gelagert. In dieser Zeit beginnt der Monsunregen, wodurch die Luftfeuchtigkeit stark ansteigt. Die Bohnen nehmen die Feuchtigkeit langsam auf, wodurch sich die Samen von grün nach gelb verfärben. Die Bohnen aus Indien haben einen vollen Körper und keine Säure oder einen an Zigarren erinnernden Geruch. Diese Bohnensorte kann gut für Cappuccino oder Latte verwendet werden.

 

Die wichtigsten Kaffeebohnenländer, in denen Kaffee angebaut wird, sind Lateinamerika und Afrika.